smart energy with smart people

smart energy with smart people

smart energy with smart people Wissenstransfer und Weiterbildung zum Thema effiziente Energienutzung als Mittel zur Stärkung der Wirtschafts- und Innovationskraft von klein- und mittelständischen Unternehmen.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.


smart energy with smart people ist ein Projekt der bildungszentrum energie GmbH und der Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige GmbH.

Energieeffizienz: Mitarbeiter sensibilisieren – Energiekosten reduzieren

14. Oktober 2011

IHK-Reihe „Blickpunkt Energie”

Energieeffizienz: Mitarbeiter sensibilisieren – Energiekosten
reduzieren   

 

 

Welche Rolle spielt eine starke Energiewirtschaft für den Erfolg des

Strukturwandels in Sachsen-Anhalt und im mitteldeutschen Raum? Wohin laufen energiepolitische Entwicklungen, welche Auswirkungen haben die auf Wirtschaftsstandort, Versorgungssicherheit und Entwicklung der Energiekosten im IHK-Bezirk? Mit diesen Fragen beschäftigt sich in den kommenden Ausgaben die Serie „Blickpunkt Energie”. Heute: smart energy with smart people – ein Projekt rückt Energieeffizienz in den Fokus von Unternehmen.

Nach der Atomkatastrophe in Japan stehen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft scheinbar vor einer Quadratur des Kreises: Wie lässt sich ein beschleunigter Atomausstieg verbinden mit zukünftiger Energiesicherheit und ihrer Bezahlbarkeit in einem hoch industrialisierten Land wie Deutschland? Ein wichtiger Baustein für eine praktikable Antwort ist Energieeffizienz. Denn Energie, die gespart wird, muss nicht erzeugt oder gekauft werden. Schon in ihrem Energiekonzept vom Herbst letzten Jahres misst die Bundesregierung diesem Aspekt eine hohe Priorität bei. Für Firmen und Betriebe hatte dies bisher allerdings oft weniger Bedeutung. Gründe dafür sind vor allem die vermeintlich hohen Kosten für Energieeffizienzmaßnahmen. Praxistests zeigen jedoch: Viele solcher Investitionen lohnen sich schon nach kurzer Zeit. Außerdem stärken sie die Wirtschafts- und Innovationskraft der Unternehmen und schaffen zudem Wettbewerbsvorteile wie Imagegewinn oder Kosteneinsparungen.

Der Weg zur Energieeffizienz – Interessieren ist das A und O

Diese Botschaft vermittelt das Projekt „smart energy with smart people” seit 29. November 2008 erfolgreich in Sachsen-Anhalt. Initiiert wurde es von der bildungszentrum energie GmbH (bze) und der Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH (isw). Ihr Ziel: Interessierten Unternehmen Wege zum energieeffizienten Betrieb ebnen. Dabei gelangen zwei Bereiche in den Fokus. Im Vordergrund steht das Sensibilisieren und Qualifizieren von Mitarbeitern. Daneben geht es um einen praktischen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, begleitet von den hiesigen Hochschulen und Universitäten. Gemeinsam werden in jedem einzelnen Fall Bedarfe konkret ermittelt, Defizite aufgedeckt und Lösungswege aufgezeigt. Anfangs fehlt es oft an Informationen zum eigenen Energieverbrauch, Anlagen sind falsch dimensioniert oder es mangelt an Investitionsbereitschaft in energieeffiziente Anlagen und Gebäude trotz verfügbarer Mittel. „Wir setzen mit ‚smart energy with smart people‘ verstärkt auf Sensibilisierungs- und Qualifizierungsarbeit. Denn: Um Verhaltensänderungen im Unternehmen hervorzurufen, muss vor allem erst interessiert werden. Dann fallen die Informationen auch auf fruchtbaren Boden. Das gilt für Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen”, ist bze Projektleiterin Bärbel Stoye überzeugt.  

Neues Denken fördert Wirtschaftlichkeit
 
Derzeit arbeiten zwölf Unternehmen in Modellprojekten, unter anderem die Spicher GmbH in Halle (Saale), die AW-technic GmbH in Brehna oder die Weißenfelser Argenta Schokoladenmanufaktur GmbH, im Projekt bereits daran,  energieeffiziente Lösungen umzusetzen. Grundlage dafür war neben den oben genannten Aspekten eine ausführliche Analyse der Energieversorgung, des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Kosten. Durchgeführt von Experten aus den Hochschulen und Universitäten Sachsen-Anhalts, die zugleich Lösungsvorschläge erarbeiteten und die Umsetzung beratend begleiten. Ein hausinterner Prozessbegleiter für Energieeffizienz hat zudem zukünftig den effizienten Umgang mit Energie im Blick. Schokoladenmanufaktur GmbH investierte beispielsweise in umfassende Dämm- und Isolationsmaßnahmen für Tanks, Rohrleitungen und Fenster. Geplant ist außerdem der Einbau eines Systems zur Energierückgewinnung. Dazu soll die bisher produzierte, aber nicht verwendete Abwärme genutzt werden. Geringere Jahresabrechnungen sowie niedrigere Temperaturen in den Arbeitsräumen sind die verfolgten Ziele. Insgesamt 40.000 bis 50.000 Euro nimmt Argenta dafür in die Hand. „Der rationale Umgang mit Energie hat für uns an Priorität gewonnen. Immerhin wollen und müssen wir wirtschaftlich arbeiten. Energieeffizienz kann dazu beitragen”, erklärt Stephan Feyerabend, Energiebeauftragter und Werksleiter der Argenta Schokoladenmanufaktur. Dem stimmt auch Ingrid Weber, Mitgesellschafterin der AW-technic GmbH zu: „Wir arbeiten in einer sehr energielastigen Branche. Deshalb war es für uns wichtig, herauszufinden, wo Defizite bezüglich Energieeffizienz liegen und wie wir sie abbauen können. Wir möchten energiesparend arbeiten, um die Umweltbelastung zu vermindern und natürlich auch eigene Kosten zu reduzieren.” Das Unternehmen für Karosserieinstandhaltungs- und Lackierarbeiten setzt dabei auf einen Mix aus kontinuierlichem Sensibilisieren der Mitarbeiter, dem Umrüsten der Anlagentechnik sowie einem System zur Energierückgewinnung. Allein die Wärmerückgewinnung soll 25 Prozent Heizölkosten im Jahr einsparen. Rund 20.000 Euro wird in diese Energieeffizienzmaßnahmen investiert. Weitere Investitionen sind in Planung. Beide Betriebe, die Argenta Schokoladenmanufaktur GmbH wie die AW-technic GmbH, gehen davon aus, dass sich ihre Ausgaben nach rund fünf Jahren rechnen.
Dabei sind die Bedarfe der Unternehmen sehr unterschiedlich. Die Argenta 
Für die Spicher GmbH erwies sich die Beteiligung an „smart energy with smart people” auf andere Art und Weise als sinnvoll. Das Unternehmen, das sich um Planung, Projektierung und Installation von elektronischen Anlagen und Sicherheitstechnik sowie Gebäudeleittechnik kümmert, nutzte das Projekt, um sein Leistungsspektrum zu erweitern. Mit dem Ziel, neue technische Systeme zu entwickeln, die Energieeffizienz im Gebäudemanagement verankern. Dazu arbeitet auch die Spicher GmbH eng mit der hiesigen Hochschullandschaft zusammen. „Wir möchten unseren Kunden optimale Lösungen zur Energieeffizienz bieten. Immerhin können Firmen mindestens 13 bis 18 Prozent ihrer Grundlasten einsparen – ein rationaler Umgang mit Energie vorausgesetzt. ‚smart energy with smart people‘ bot uns die Möglichkeit, im komplexen Rahmen unser Leistungsangebot zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dafür haben wir in neue Messtechnik und Auswertungssoftware investiert. Unsere Ausgaben lagen zwischen 60.000 und 80.000 Euro. Diese Investition rechnet sich, denn immer mehr Kunden setzen auf eine energieeffiziente Lösung im gesamten Gebäudemanagement”, weiß Geschäftsführer Jürgen Spicher.
 
Nachhaltigkeit ist das oberste Gebot
 
Im Oktober 2011 endet das aus den Mitteln des europäischen Sozialfonds und dem Land Sachsen-Anhalt geförderte Projekt „smart enery with smart people”. Doch schon heute arbeiten bze und isw an nachhaltigen Konzepten, die über das Projekt hinausgehen. So eröffnete Ende Mai 2011 an der Fachhochschule Merseburg ein Kompetenzzentrum. Dort laufen Energiedaten einzelner aufgeschalteter Unternehmen zusammen, die Studenten unter Anleitung eines Ingenieurs auswerten. Die Ergebnisse bilden einerseits die Grundlage für passende Lösungsvorschläge. Andererseits hilft die Analyse, das Unternehmen kontinuierlich auf seine Energieeffizienz zu prüfen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Bärbel Stoye hat noch ein weiteres Ass im Ärmel: „Wir wollen Energieeffizienz Prozessen im Unternehmen eine völlig neue Qualität geben. Deshalb entwickeln wir in Abstimmung mit den Kammern IHK und HWK ein Qualifizierungsprogramm zum Prozessbegleiter in Sachen Energieeffizienz. Anders als Energieberater, die im Normalfall als externe Fachleute nur punktuell mit Unternehmen kooperieren, wird über die Weiterbildung eine Person im Unternehmen befähigt, Energieeffizienz ganzheitlich zu managen. Ein Curriculum ist derzeit in Arbeit.”Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Energieeffizienz in sachsen-anhaltinischen Unternehmen.

Energieeffizienz ist das Zukunftsthema in Unternehmen

8. September 2011

bildungszentrum energie GmbH
 
 Modellprojekt „smart energy with smart people”
 
Am 8. September 2011 fand in der Georg-Friedrich-Händel HALLE in Halle (Saale) erstmals der von der bildungszentrum energie GmbH (bze) veranstaltete „Mitteldeutsche Trendtag Energie” statt. Dabei wurde unter anderem über Potenziale und praktische Lösungsansätze zum Thema Energieeffizienz in Unternehmen diskutiert. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Erfahrungen und Er-kenntnisse des von der bze GmbH und dem isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH initiierten Projektes „smart energy with smart people”, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert wird. Seit 2008 nahmen insgesamt 25 Unternehmen an konkreten Modellprojekten teil.

Ziel des in Sachsen-Anhalt durchgeführten Modellprojekts war es, interessierten Unternehmen Wege zum energieeffizienten Betrieb zu ebnen. Dabei wurden einerseits Mitarbeiter sensibilisiert und qualifiziert. Anderer-seits kam es zu einem ergebnisorientierten Wissenstransfer zwischen Unternehmen und Hochschulen des Landes. „Fakt ist, dass das Thema Energieeffizienz vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen noch mehr Aufmerksamkeit verdient. Immerhin können Firmen mindestens 13 bis 18 Prozent ihrer Grundlasten einsparen”, fasst bze-Projektleiterin Bärbel Stoye zusammen.

Dass Energieeffizienz in den Unternehmen als Thema angekommen ist, aber noch nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit verfolgt wird, zeigen die Ergebnisse einer dazu durchgeführten Unternehmerbefragung. Diese ergab, dass die Bedeutung der Energieeffizienz bereits heute von 50 Prozent der KMU als hoch eingeschätzt und in der Zukunft weiter steigen wird (90 Prozent). 85 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Beratung sowie bessere Informationen zur Energieeffizienz. Als häufigste Hemmschwellen für die Umsetzung von Einsparmaßnahmen nannten die befrag

ten Unternehmen fehlende finanzielle Mittel, zu lange Amortisationszeiten sowie fehlende Informationen über Fördermöglichkeiten und technische Neuerungen.„Wir haben diese Ergebnisse zum Anlass genommen, ein Qualifizierungs-programm zum Prozessbegleiter in Sachen Energieeffizienz zu entwickeln. Anders als Energieberater, die im Normalfall als externe Fachleute nur punktuell mit Unternehmen kooperieren, wird über unsere Weiterbil-dung eine Person im Unternehmen befähigt, Energieeffizienz ganzheitlich zu managen. Gespräche mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern in Sachsen-Anhalt sind bereits geplant”, blickt Simone Krüger, Geschäftsführerin der bze GmbH, voraus.

Ein weiteres Ergebnis des Projekts ist das an der Fachhochschule Merseburg angesiedelte Kompetenz- und Demonstrationszentrum für Gebäudeleittechnik und Energieeffizienz. Unternehmen können hier auch über das im Oktober 2011 auslaufende Projekt „smart energy with smart people” hinaus Beratung und Informationen aus der Wissenschaft einholen.

 

Energieeffizienz: Mitarbeiter sensibilisieren – Energiekosten senken

22. Juni 2011

Energieeffizienz: Mitarbeiter sensibilisieren – Energiekosten senken

 

 

 

Nach der Atomkatastrophe in Japan stehen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft scheinbar vor einer Quadratur des Kreises: Wie lässt sich ein beschleunigter Atomausstieg verbinden mit zukünftiger Energiesicherheit und ihrer Bezahlbarkeit in einem hoch industrialisierten Land wie Deutschland?
 
 Denn Energie, die gespart wird, muss nicht erzeugt oder gekauft werden.  Schon in ihrem Energiekonzept vom Herbst letzten Jahres misst die Bundesregierung diesem Aspekt eine hohe Bedeutung bei. Für Firmen und Betriebe war dies bisher allerdings noch kein wirkliches Thema. Gründe dafür sind vor allem die vermeintlich hohen Kosten für Energieeffizienz maßnahmen. Praxistests zeigen jedoch: Viele solcher Investitionen lohnen sich schon nach kurzer Zeit. Außerdem stärken sie die Wirtschafts- und Innovationskraft der Unternehmen und schaffen zudem Wettbewerbsvorteile wie Imagegewinn oder Kosteneinsparungen.
 

Ein wichtiger Baustein für eine praktikable Antwort ist Energieeffizienz.

 Der Weg zur Energieeffizienz – Interessieren ist das A und O

 Diese Botschaft vermittelt das Projekt „smart energy with smart people” seit November 2008 erfolgreich in Sachsen-Anhalt. Initiiert wurde es von der bildungszentrum energie GmbH (bze) und der Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH (isw). Ihr Ziel: interessierten Unternehmen Wege zum energieeffizienten Betrieb ebnen. Im Vordergrund steht dabei das Sensibilisieren und Qualifizieren von Mitarbeitern. Ergänzt von einem praktischen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, begleitet von den hiesigen Hochschulen und Universitäten. Gemeinsam werden in jedem einzelnen Fall Bedarfe konkret ermittelt, Defizite aufgedeckt und Lösungswege aufgezeigt. Anfangs fehlt es oft an Informationen zum eigenen Energieverbrauch, Anlagen sind falsch dimensioniert, oder es mangelt an der Bereitschaft, trotz verfügbarer Mittel in energieeffiziente Anlagen und Gebäude zu investieren. „Wir setzen mit ‚smart energy with smart people‘ verstärkt auf Sensibilisierungs- und Qualifizierungsarbeit. Denn: Um Verhaltensänderungen im Unternehmen hervorzurufen, muss vor allem erst interessiert werden. Dann fallen die Informationen auch auf fruchtbaren Boden. Das gilt für Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen”, ist bze-Projektleiterin Bärbel Stoye überzeugt. Dabei sind sich Experten einig: Firmen können mindestens 13 bis 18 Prozent ihrer Grundlasten einsparen – ein rationaler Umgang mit Energie vorausgesetzt.

 
Neues Denken fördert Wirtschaftlichkeit
 
 Derzeit arbeiten 5 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Magdeburg in Modellprojekten daran, energieeffiziente Lösungen umzusetzen. Grundlage dafür war neben den oben genannten Aspekten eine ausführliche Analyse der Energieversorgung, des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Kosten. Durchgeführt von Experten aus den Hochschulen und Universitäten Sachsen-Anhalts, die zugleich Lösungsvorschläge erarbeiteten und die Umsetzung beratend begleiten. Ein hausinterner Prozessbegleiter für Energieeffizienz hat zudem zukünftig den effizienten Umgang mit Energie im Blick. So auch bei der Weinor GmbH & Co. KG, einem Anbieter für Markisen, Wintergartendächer und Fenster-Beschattungen mit Sitz in Möckern. „Energieeffizienz nehmen wir ernst, weil wir keine Ressourcen zu verschenken haben. Wir hoffen, mit der Projektteilnahme die Energieversorgung im Unternehmen effektiver gestalten zu können. Beispielsweise durch Wärmerückgewinnung. Bisher fühlten wir uns eigentlich gut aufgestellt, aber es ist uns wichtig, nun von externen Experten, in unserem Fall von der Universität Magdeburg, eine realistische Analyse sowie gewinnbringende Lösungsansätze unterbreitet zu bekommen”, erklärt Weinor-Projektleiter Frank Rappholz.
 
Nachhaltigkeit ist das oberste Gebot  

 
Im Oktober 2011 endet das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und vom Land Sachsen-Anhalt geförderte Projekt „smart enery with smart people”. Doch schon heute arbeiten bze und isw an nachhaltigen Konzepten, die über das Projekt hinausgehen. So eröffnete im Frühjahr 2011 an der Fachhochschule Merseburg ein Kompetenzzentrum für Gebäudeleit- und Energieeffizienz. Dort laufen Energiedaten einzelner aufgeschalteter Unternehmen zusammen, die Studenten unter Anleitung eines Ingenieurs auswerten. Die Ergebnisse bilden einerseits die Grundlage für passende Lösungsvorschläge. Andererseits hilft die Analyse, das jeweilige Unternehmen kontinuierlich auf seine Energieeffizienz zu prüfen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
 

Bärbel Stoye hat noch ein weiteres Ass im Ärmel: „Wir wollen Energieeffizienz-Prozessen im Unternehmen eine völlig neue Qualität geben. Deshalb entwickeln wir in Abstimmung mit den Kammern IHK und HWK ein Qualifizierungsprogramm zum Prozessbegleiter in Sachen Energieeffizienz. Anders als Energieberater, die im Normalfall als externe Fachleute nur punktuell mit Unternehmen kooperieren, wird über punktgenaue Weiterbildung eine Person im Unternehmen befähigt, Energieeffizienz ganzheitlich zu managen. Ein Curriculum ist derzeit in Arbeit.” Ein weiterer Schritt auf dem Weg  zur Energieeffizienz in sachsen-anhaltinischen Unternehmen.

Kontakt:
bildungszentrum energie GmbH
Projektleiterin Bärbel Stoye
Forsterstraße 53
06112 Halle (Saale)
 

Tel.: 0345-2 16 38 16 87

www.smart-energy-online.de 88

 

 

 

 

 

21. April 2010

Kluge Köpfe suchen Lösungen für nachhaltige Energieeffizienz

 

Wissenstransfer dank Kooperationen: Projekt „smart energy with smart people“ präsentiert Ergebnisse

 

Auf der Veranstaltung „Energieeffizienz – Impulse für Sachsen-Anhalt“ am 14. April 2010 präsentierte die bildungszentrum energie GmbH (bze) gemeinsam mit dem isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH Ergebnisse des Projektes „smart energy with smart people“.

In der Halloren Schokoladenfabrik AG legte das Team bze und isw Zahlen auf den Tisch: Seit Beginn des Projektes konnten bereits 157 Unternehmen für das Energiethema sensibilisiert werden. Befragungen ergaben dabei, dass die Bedeutung der Energieeffizienz bereits heute von 50 Prozent der KMU als hoch eingeschätzt und in der Zukunft weiter steigen wird (90 Prozent). 85 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Beratung sowie bessere Informationen zum Thema Energieeffizienz. Dringenden Handlungsbedarf sehen die Beteiligten dabei bei Kontakten zu unabhängigen, wissenschaftlichen Einrichtungen, da bislang Herstellerproduktschulungen dominieren.

Als häufigste Hemmschwellen für die Umsetzung von Einsparmaßnahmen nannten die befragten Unternehmen fehlende finanzielle Mittel, zu lange Amortisationszeiten sowie fehlende Informationen über Fördermöglichkeiten und technische Neuerungen.

Vor dem Hintergrund dieses Wissens entwickelten die Projektpartner nun Pilotmodule für die Qualifizierungen auf dem Gebiet der Energieeffizienz, die dank Kooperationen von wissenschaftlichen Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen angeboten und umgesetzt werden.

Von April bis September 2010 werden vier Pilotgruppen unter Integration von immerhin 60 Fach-und Führungskräften aus Multiplikatorenunternehmen diese Qualifizierungsbausteine testen, weiterentwickeln und im Anschluss Rückschlüsse für zukünftige Qualifizierungsmaßnahmen zum Thema Energieeffizienz ableiten.

„Nur wer frühzeitig und nachhaltig Lösungen für Energieprobleme entwickelt“, ist Bernd Koller überzeugt, „wird seine eigene Wirtschaftskraft stärken können.“ Der Geschäftsführer der bildungszentrum energie GmbH sagte am Rande der  Veranstaltung weiter: „Gerade in klein- und mittelständischen Unternehmen besteht dringender Weiterbildungsbedarf durch unabhängige Einrichtungen, um ihnen Entscheidungen für die Umsetzungen von Energieeinsparpotenzialen zu erleichtern.“

 

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Statement zur Energieeffizienz

11. Dezember 2009

In der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftszeitung Handelsblatt beschreibt Joseph M. Hogan, CEO von ABB in Zürich, das Anliegen des smart energy-Projektes in trefflicher Weise.

Unter der Überschrift “Wir müssen lernen, Energie effizient zu nutzen” geht er auf die Chancen, die in der Effizienzsteigerung stecken. Basierend auf Statistiken derInternational Energy Agency können mit einem effizienten Energieeinsatz in den nächsten 20 Jahren mehr CO2-Emmissionen vermieden werden als mit allen anderen geplanten Maßnahmen zusammen.

Neue Geschäftsideen zu den Stromnetzen der Zukunft

29. November 2009

Die Onlineausgabe des Magazins DER SPIEGEL berichtet im Artikel “Energievisionen: Fünf Geschäftsideen für das Stromnetz der Zukunft” über verschiedene Geschäftsideen im Bereich Stromnetze, die in den nächsten Jahren für Veränderung der Märkte sorgen können.

Bilder zum Symposium Intelligente Gebäudetechnik

Intelligente Gebäudetechnik für mehr Energieeffizienz

29. Oktober 2009

Die effiziente Verwendung von Energie in Industrie, Handwerk und Haushalt ist ein Thema aktueller Brisanz, welchem sich das Fachsymposium “Intelligente Nutzung vorhandener Gebäudetechnik – ein maßgeblicher Schritt für Energieeffizienz” am 8. Oktober 2009 im Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halle widmete. Diese Aktion fand in Rahmen der Realisierung des zweijährigen Projektes “smart energy with smart people” statt. Die bildungszentrum energie GmbH (bze) und das Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung (isw) leiten das Projekt smart energy with smart people, welches vom Land Sachsen-Anhalt und der EU unterstützt wird.

Das Fachsymposium widmete sich speziell dem Cluster Gebäudemanagement. In seiner Eröffnungsrede begrüßte Herr Forker, Referatsleiter Energie im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Sachsen-Anhalt derartige innovative Veranstaltungen, die dazu beitragen, auf die wichtige Rolle von effizienter Energienutzung aufmerksam zu machen. Gleichzeitig forderte er alle Akteure auf, weiter an innovativen Lösungen zur Senkung des Energieverbrauchs zu arbeiten.

Die teilnehmenden Firmen nutzten das Fachsymposium als Plattform zum regen Erfahrungsaustausch und zur Netzwerkbildung. Best practice-Beispiele klein- und mittelständischer Unternehmen Sachsen-Anhalts wie der Spicher GmbH, der Firma Delta Controls und der Schüco GmbH wurden vorgestellt und diskutiert. Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Netzwerkpartnern der regionalen Hochschulen (z. B. Hochschule Merseburg, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Hochschule Anhalt Köthen) wurden innovative Lösungsansätze vorgestellt.

Bärbel Stoye, smart-energy-Projektleiterin, sprach von einem großen Erfolg der Veranstaltung für die Region. Neue Wege für zukünftige Kooperationen und Erweiterung der Netzwerke sind damit geebnet. Einmal mehr wurde durch diese Veranstaltung ein wichtiger Beitrag und grundlegender Schritt für mehr Energieeffizienz in Sachsen-Anhalt geleistet.

Fachtagung 2009 in Dessau: Energieeffizienz geht uns alle an

29. August 2009

Erfolgreiche Präsentation des Projektes smart energy with smart people auf der Fachtagung 2009 in Dessau

Die effiziente Verwendung von Energie in Industrie, Handwerk und Haushalt ist ein Thema aktueller Brisanz, welchem sich die Fachtagung “Energieeffizienz geht uns alle an” am 27. und 28. August 2009 in Dessau widmete. Diese “Aktion fürs Handwerk” fand auf Grund der großen Nachfrage von Unternehmern nun bereits zum zweiten Mal statt und wurde auch in diesem Jahr von der E:A:B. Sandow organisiert und mit Unterstützung von zahlreichen Institutionen und Unternehmen umgesetzt. Die Fachtagung ist inzwischen zu einem wichtigen Forum für Akteure aus Handwerk und Mittelstand geworden, die ihre Wettbewerbsfähigkeit durch zukünftige Effizienztechnologien steigern bzw. neue Effizienzlösungen aufzeigen wollen.

Die Fachtagung beinhaltete in diesem Jahr Fachvorträge rund um das Thema Energieeffizienz. Im Mittelpunkt standen Themen zu neuen Trends wie Smart Meter, Strom- und Wärmezufuhr in der Zukunft, Energieeffizienz als Wirtschaftsfaktor, Ökodesign, Brennstoffzelle-BHKW, Haussanierungen und LED-Lösungen.

Ergänzend dazu präsentierten sich an beiden Tagen verschiedene Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf der Ausstellermesse und stellten innovative Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz vor. Zu den Ausstellern zählten u.a. das Fraunhofer IFF, die Hochschule Anhalt, SIEMENS AG, SONNEN-FROEHLICH GmbH, Handwerkskammer Halle, elektroma GmbH und die Stadtwerke Dessau. Dabei reichte das Spektrum von Informationen von Photovoltaikanlagen, über die Vorstellung des Solarcars und energieeffizienter Antriebe bis hin zur die Präsentation intelligenter Zähler (Smart Meter) und der Biomassenutzung in Brennstoffzellen BHKW. Auch Projekte zum Wissenstransfer waren vertreten. Neben dem von der bze GmbH und der isw gGmbH vorgestellten Projekt smart energy with smart people. Wissenstransfer und Weiterbildung zum Thema effiziente Energienutzung als Mittel zur Stärkung der Wirtschafts- und Innovationskraft von klein- und mittelständischen Unternehmen präsentierte sich auch das Transferzentrum der Hochschule Anhalt.

Zur Eröffnung der Fachtagung wurde Herr Prof. Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident des Landes Sachen-Anhalt, geladen. In seiner Ansprache begrüßte er derartige innovative Veranstaltungen, die dazu beitragen, auf die wichtige Aufgabe von effizienter Energienutzung aufmerksam zu machen. Gleichzeitig forderte er alle Akteure aus Handwerk, Industrie und Wissenschaft auf, an innovativen Lösungen für Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energie weiter intensiv zu arbeiten.

Die bze GmbH und die isw gGmbH beteiligten sich an der Fachtagung und stellten vor Ort im Rahmen der Ausstellermesse das gemeinsame Projekt smart energy with smart people vor und zeigten beispielhafte Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz in klein- und mittelständigen Unternehmen auf. Dabei konnten Unternehmer und andere Besucher der Messe über Projektschwerpunkte und erste Erfolge zur Steigerung der Energieeffizienz durch Wissenstransfer und Weiterbildung informiert werden. Auch verschiedene Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer Institut und die Hochschule Anhalt interessierten sich in Anbahnung von Kooperationen und Netzwerken für die neuen Ansätze und Innovationen des Projektes. Des Weiteren wurden durch die bze GmbH interessierten Messebesuchern, wie Berufsschüler aus der Region, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zum Erwerb von Berufsabschlüssen und Kompetenzen vorgestellt.

Als besonderen Höhepunkt für die Projektgruppe überreichte der Geschäftsführer der bze GmbH Bernd Koller dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Herrn Prof. Dr. Wolfgang Böhmer ein Dossier zu den ersten Projekterfolgen. Bereits am Donnerstag informierte sich der Wirtschaftsdezernent Dessau-Roßlau, Herr Joachim Hantusch bei der Eröffnung der Fachtagung mit anschließendem Rundgang über die Messe zur Arbeit des Projektes smart energy.

Die Fachtagung ist als großer Erfolg für die Region zu werten und ebnet für bze GmbH und isw gGmbH neue Wege für zukünftige Kooperationen. Durch Information und Sensibilisierung wurde ein weiterer Beitrag und grundlegender Schritt für mehr Energieeffizienz in Sachsen-Anhalt geleistet.

Auftaktveranstaltung erfolgreich verlaufen

1. April 2009

Die bildungszentrum energie GmbH (bze) und das Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung (isw) haben das das Projekt smart energy with smart people gestartet. Unterstützt wird das Projekt vom Land Sachsen-Anhalt und der EU. “Wir halten es für sehr wichtig, solche Projekte in unserem Land zu fördern, um Innovationen nach vorn zu treiben und unsere Zukunft für die Wirtschaft zu wappnen. Natürlich haben wir auch große Erwartungen daran und werden Ende 2010 gemeinsam die konkreten Maßnahmen auswerten”, erklärte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff. Bernd Koller, Geschäftsführer der bze ergänzt: “Sachsen-Anhalt ist in der Bundesrepublik einer der wichtigsten Wegbereiter für Erneuerbare Energien. Das wollen wir auch beim Thema Energieeffizienz werden. Letztendlich sollen alle Partner gemeinsam intelligente Lösungen erarbeiten, mit denen sie energetisch sinnvoll handeln und auch wirtschaftliche Vorteile erhalten.”